Samstag, 13. Dezember 2014

337.

Das dreizehnte "WSDST"-Türchen

Und schon haben wir die Hälfte aller zu öffnenden Türchen hinter uns.

Heute gibt's nochmal ein Werk vom Meister Jehan Georges Vibert, der vor drei Tagen schon mal ran durfte.

Es ist eines dieser "WSDST"-Bilder, auf denen irre viel los ist. Der Betrachter kann sich eine richtig schöne Geschichte erzählen lassen.

In der Mitte sieht man den "Missionar" (so - einer - der Titel de Gemäldes). Der Augustiner-Eremit ist umgeben von diversen Prälaten, die ihm mehr oder weniger andächtig zuhören. Unter einer Kreuzigungsszene sitzen auf einem Sofa lässig zwei eher junge Kardinäle, einer mit Zigarre und Mokka. Der Missionar wendet sich soeben an sie und deutet mit dem Zeigefinger seiner linken Hand auf eine Stelle knapp unterhalb seines rechten Handgelenks. Im Hintergrund interessieren sich ein Prämonstratenser und ein grau-blauer Abt grade so gar nicht für den Bericht des Missionars, während rechts ein etwas betagter Prälat sich mit geschlossenen Augen an seiner Kaffeetasse festhält und möglicherweise denkt 'Zum Glück muß ich nicht unter den Wilden wirken...'.


Was nun der Missionar wirklich zu berichten hat, das mag sich der geneigte Betrachter bitte selbst ausmalen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

vielleicht redet er den so lässig hingeflözten rotgeseideten Kardinälen ins Gewissen, wegen Armut und so....der Mokkatrinkende dagegen schließt die Augen und genießt seinen Kaffee und die beiden dahinter redenden ist die Missionierung ihrer Freunde ziemlich egal, sie unterhalten sich gerade über die letzte Jagd .

Admiral hat gesagt…

Und das Hündchen.....