Samstag, 13. Dezember 2014

337c

Unter dem Radar der Political Correctness...

... fliegt dann doch so einiges daher.

Da mühen sich unsere braven MSM tagaus-tagein damit ab, uns das Goodthink mit der Heugabel reinzustopfen. Sie haben jede "So bringt man Betroffenheit und Diskriminierungsekel korrekt zum Ausdruck"-Vortänzer-Pose im Schlaf drauf. Sie sind die Majestäten der Toleranz (bzw der Definition von Toleranz). Sie stoßen für die mündigen Bürger die "Gut!"- und "Böse!"-Türchen auf und überlassen es seeeeeeeelbstverständlich jedem einzelnen, durch welche er gehen mag (Tip: Hinter dem "Böse!"-Türchen warten die Grünen, die Linken, die Sozen und die Antifa mit ihren Maulkörben, ihren kreativen Transparenten und ihren toleranten Überzeugungs-Strategien). Sie sorgen dafür, daß jedes Tal sich hebt, daß jeder Berg und Hügel sich senkt und daß gerade wird, was krumm ist, damit für alle der Weg zum schadstoffarmen und weltanschauungsneutralen Genderparadies gleich kurz und gleich frei ist.

Sie rümpfen in einem Nachruf auf "Wetten, daß...?" ein wenig die Nase über den "punktuellen Sexismus" von Thomas Gottschalk, der zu Ko-Moderatorin Michelle Hunziker sagte: "Nach der dritten Sendung redest du schon wie meine Frau".

Und dann glänzen sie auf der selben Seite (nämlich Nr. 25 der heutigen Ausgabe der PRESSE) mit der Überschrift: "Nur Verlierer sitzen am Samstagabend vor dem Fernseher".

Wow!

Das "Ich bin besser als du!" (und als nichts anderes wollen uns die MSM ja seit Ewigkeiten die Fähigkeit zur Unterscheidung verkaufen) kommt natürlich nicht immer nur in der Ku-Klux-Klan-Kutte oder dem Wifebeater-Shirt daher, sondern versteckt sich oft genug auch hinter dem Diadem-Griff kluturhuschender Feuilletonisten, deren Hirn immer sofort den kleinen Finger abspreizt, wenn irgendwelche Phänomene sich nicht pantomimisch in Schwarz-Weiß mit ostkaukasischen Untertiteln darstellen lassen.

Die edle, tolerante und einfühlsame Einsicht, daß am Samstagabend nur Verlierer vor dem Fernseher sitzen, wird so kurz vor dem Weihnachtsfest Tausende kranker und einsamer Menschen jedenfalls gewaltig trösten.

Aber nee... Wir waren ja bei den Tomaten, die wir sammeln wollen, um damit Thomas Gottschalk zu bewerfen, den alten Sack mit seinen sexistischen Sprüchen.

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