Donnerstag, 22. Januar 2015

297.

Im Geiste Christi...

Nachdem in Niger wegen der Veröffentlichung der jüngsten Mohammed-Karikaturen bisher 72 Kirchen, 7 christliche Schulen, 30 Häuser von Christen und mehrere Pfarrhäuser von aufgebrachten Muslimen zerstört wurden, wandte sich Pastor Sani Nomau mit diesen Worten an seine christlichen Landsleute:
    "Ich rufe jeden einzelnen Gläubigen dazu auf, zu vergeben und zu vergessen und die Muslime mit aufrichtigem Herzen zu lieben und Christus mit ganzer Liebe nachzufolgen. Ich sage das mit Tränen in meinen Augen. Das alles ist sehr schmerzhaft und schwierig, wir sind jedoch Kinder Gottes. Wir müssen die lieben, die uns verfolgen und sie in unsere Häuser einladen. Wir geben ihnen zu essen, wenn sie hungrig, und zu trinken, wenn sie durstig sind. Wir sind Menschen des Friedens. Keiner soll nach Vergeltung trachten. Der Herr steht uns in dieser schweren Zeit zur Seite. Muslime in Niger - wir lieben euch mit der Liebe Christi!"
Die Christen konnten bisher in dem Land mit 98%-iger muslimischer Mehrheit unbehelligt leben. Was die Zukunft für das Land und seine Christen bringen wird, hängt auch von unseren Gebeten ab.

Mann kann sich nur wünschen, daß das Vergeben und Vergessen demnächst eine Stufe früher und auf der anderen Seite einsetzt. Dann wird den Christen einiges erspart bleiben.

1 Kommentar:

Matthias Ruckenbauer hat gesagt…

Gott segne und behüte diesen guten Mann! Ich kann aus meinem bequemen Bürosessel nicht einmal annähernd ermessen, was die Menschen dort durchmachen. Hier spricht der Geist des Herrn und verkündet das Evangelium, die Frohe Botschaft Christi. Wir sollten den Pastor und alle seine Schäfchen in unsere Gebete einschließen.

Matthias