Dienstag, 13. Januar 2015

306b

Staunen...

Während ich noch über die Worte eines Mannes staune, der allen Ernstes trotzdem als Philosoph durchgeht...


... nimmt Josef Bordat die Autopsie an einem Interview (bzw der dahinter sich verbergenden Attitüde) vor, welches Oliver Maria Schmitt, Mitherausgeber der "Titanic", der "Mitteldeutschen Zeitung" gab.

Damit Ihr wißt, wo's langgeht: Das Interview Beginnt mit den Worten "Schwer zu sagen, ich bin kein Irrenarzt. Hassen kann man immer nur, was man nicht kennt,..." und endet mit den Worten "... man sollte aber jeden Glauben verachten".

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wer nichts von Bedeutung zu sagen hat, hat es eben nötig, möglichst provokativ auf anderen herumzuhacken, um sich Beachtung zu verschaffen.
Ein Gutmensch

Geistbraus hat gesagt…

Nunja, aber man sollte sich schon bewusst machen, dass O.M.Schmitt da bewusst überdreht daherredet.

("Als Papst Ratzinger 2012 wegen meines Titelbildwitzes gegen die Titanic klagte und uns kreuzigen lassen wollte...")

"Der letzte Koran, die letzte Bibel und die letzte Thorarolle" ist auch ein Zitat, ebenso wie "Aufklärung, Kritik, Witz, Ironie und schiefere Bedeutung". Ich würde den Text eher als übersteigerte Wutrede im Stile Thomas Bernhards lesen, als zu sehr auf den Inhalt zu fokussieren...

Alipius hat gesagt…

Natürlich. Aber selbst übersteigerte Wutreden haben das Recht, nicht so auffallend widersprüchlich zu sein.

kalliopevorleserin hat gesagt…

Ich bereite gerade unter Hochdruck (und in wachsender Überzeugung, selbst tatsächlich eher ungescheit zu sein) einen Vortrag über Thomas von Aquin vor. Da paßt der erste Satz doch ganz exzellent. Ich glaub, ich werd ihn gewissermaßen als Hors d'Oeuvre zu meinem Vortrag zitieren.

Johannes hat gesagt…

Die Muslime verherrlichen die monogame Liebe? Und sowas schimpft sich "Denker"?