Mittwoch, 3. Februar 2016

Liebe Panik-Liane...

nd hier haben wir in ziemlicher Reinkultur das Problem, wie es sich in vielen, vielen Köpfen heutzutage manifestiert. Tragischerweise dient Beatrix von Storch als Beispiel, was dann möglicherweise mehr Aufmerksamkeit auf den verkappten AfD'ler Alipius und die gefälligst zu habende Anti-Rechts-Panik lenken wird als auf den Sachverhalt, aber probieren kann ich's ja trotzdem mal.

Liane Bednarz hat grade 'nen Lauf. Nach dieser Perle schob sie in einem Interview mit t-online.de nun noch einen nach:
    Die [Beatrix von Storch, Anm.] hat ja gerade dazu aufgerufen, Flüchtlinge mit Waffengewalt aufzuhalten. Wie verträgt sich das eigentlich mit der Vorstellung von christlicher Nächstenliebe?

    Gar nicht. Aber es ist nicht ihre erste Entgleisung. Sie hat vor ein paar Tagen auf Facebook ein Video gepostet, wo sie sagt, Flüchtlinge müssten nicht integriert werden, das sie ja ohnehin irgendwann zurückkehren. Sie müssten sich hier lediglich an die Gesetze halten. Sie sollen also jahrelang herumsitzen. Wie kann man als Christin so etwas sagen? Das ist eiskalt. Ein anderes Beispiel: Sie spricht gern über Christenverfolgungen in den muslimischen Ländern - und macht so Stimmung gegen Muslime. Aber überschreitet ein Mensch auf der Flucht die deutsche Grenze, wird er bei ihr offenbar zum Feindbild.
Erst einmal denke ich, daß die wenigsten Menschen wirklich gerne über Christenverfolgungen in muslimischen Ländern sprechen. Es ist bitter genug, daß es dieses Phänomen überhaupt gibt, und mir ekelt bei der Vorstellung, daß Leute gerne davon berichten, weil sie so einer Agenda dienen. Sollte dies bei Beatrix von Storch der Fall sein (wovon ich nicht ausgehe), dann hat sie mehr als nur ein Problem.

Mein Punkt ist aber ein anderer: Es ist würdig und recht, auf all die Gefahren hinzuweisen, die von rechts drohen. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Niemand will Gewalt. Noch weniger als niemand will Herrschaft der Gewalt, will brutale Diktatur, will Ausgrenzung, will Unterdrückung, will ein Aufteilen in die, die dazugehören und die, die leider draußen bleiben müssen oder von der Bildfläche zu verschwinden haben. Niemand will das.

Warum aber wird dann ein Hinweis auf verfolgte Christen als Stimmungsmache gegen Muslime bewertet? Ist das, was in muslimischen Ländern mit verfolgten Christen passiert (und mittlerweile auch in europäischen Flüchtlingsheimen losbricht) eine neue, verbesserte, erträgliche Form der Gewalt, der Ausgrenzung, der Unterdrückung, der Diktatur? Ist es etwas, worüber man nicht reden geschweige denn sich Gedanken machen muß, weil es wie durch Zauberhand eines Tages gelingen wird, all jene Samen des Bösen, die zu solchen Auswüchsen führen, rückwirkend für entweder einer guten Sache dienend oder für nicht existent zu erklären? Gibt es eine Gewalt die besser oder schlechter ist als eine andere? Gibt es eine Unterdrückung die angenehmer, regenbogiger, wattebauschiger ist, als eine andere?

Zurück zu den vielen Köpfen: Ich befürchte, daß gewisse Denk- und Schlüssezieh-Verbote immer noch einen nüchternen und fairen Blick auf ALLE ein friedliches Zusammenleben verhindernden Phänomene verstellen. Wenn ich schon meine Phantasie bemühen muß, dann sehe ich die Gefahr rechtsnationaler Kloppertruppen, die plündernd und marodierend durch deutsche Innenstädte ziehen nicht deutlicher als die tumb-elitärer Islamisten, die sich gewaltsam gegen alles erheben, was nicht halal oder schariakonform ist.

Am liebsten wäre mir keines von beidem, aber dann muß auch beides klar angesprochen werden, und es muß beidem entschieden ein Riegel vorgeschoben werden.

... warum sollte meine Panik ungültiger sein als Deine?

Kommentare:

Jürgen Niebecker hat gesagt…

»Niemand will Gewalt. Noch weniger als niemand will Herrschaft der Gewalt, will brutale Diktatur, will Ausgrenzung, will Unterdrückung, will ein Aufteilen in die, die dazugehören und die, die leider draußen bleiben müssen oder von der Bildfläche zu verschwinden haben. Niemand will das.«

Richtig! Niemand will das.
Die genannten Punkte sind genau genommen kein Spezifikum, das es ausschließlich bei den ganz Rechten gibt. Das gibt es genauso bei den ganz Linken.
In diesen Punkten unterscheiden sich beide Extreme nicht. – Wie sie sich auch sonst in vielen Punkten ähnlich sind.

damasus hat gesagt…

Ist es nicht vergebene Liebesmüh dieser Ideologie-Scheuklappen-Trägerin mit ausgewogenen Argumenten zu kommen? Wenn man nur in Propagandaschlagworten der Altkommunisten denkt & spricht, gibt es keine Kapazitäten für einen Abgleich von Propaganda und Realität.
Für diese Dame ist Christenverfolgung augenscheinlich eh legitim und darf auf keinen Fall mit hiesiger Fremdenfeindlichkeit oder vermeintlicher Fremdenfeindlichkeit in einem Gespräch geschweige denn in einem Satz erwähnt werden.
Merke: für Linke, Rotgrüne & Atheisten haben Christen immer selbst Schuld an ihrer Verfolgung.

Hans hat gesagt…

Nach der Aussage von Bednarz über v.Storch: "Sie spricht gern über Christenverfolgungen in den muslimischen Ländern - und macht so Stimmung gegen Muslime." fragen Sie: "Warum aber wird dann ein Hinweis auf verfolgte Christen als Stimmungsmache gegen Muslime bewertet?" Ganz einfach, wenn nur einseitige Aussagen über eine Gruppe (hier Muslime) gemacht werden, ist dies Stimmungsmache. Es wird z.B. NICHT von dieser Beatrrix gesagt, dass genauso Muslime verfolgt werden, obwohl die Mehrzahl der Opfer Muslime sind. Da ist Stimmungsmache durch Einseitigkeit, nur -ein- Fakt wird immer und immer wieder herausgehoben und damit darauf reduziert.
Das ist, als wenn ich etwa die Regenburger Domspatzen permanent und immer wieder auf Missbräuche Jugendlicher reduziere und -nur- diesen Umstand dauernd auf Versammlungen, im Internet, in Interviews usw. erwähne. Wäre doch Ihrer Meinung nach dann in Ordnung oder? Denn "ist es etwas, worüber man nicht reden geschweige denn sich Gedanken machen muß...? Gibt es eine Gewalt die besser oder schlechter ist als eine andere? Gibt es eine Unterdrückung die angenehmer, regenbogiger, wattebauschiger ist, als eine andere?"

@damasus: wo sehen Sie denn "ausgewogene Argumente"? Und waraus schließen Sie, dass für "diese Dame" Christenverfolgung eh legitim sei? Könnte es sein, dass die Meinung dieser "Ideologie-Scheuklappen-Trägerin" einfach nur Ihren Ideologie-Scheuklappen widerspricht?

Der Herr Alipius hat gesagt…

@ hans: Das hält aber vorne und hinten nicht stand. Nirgendwo steht, von Storch habe Muslime "permanent und immer wieder" auf Christenverfolgung reduziert. Es heißt lediglich, sie spräche "gerne" über Christenverfolgung in muslimischen Ländern. Warum spricht von Storch über Christenverfolgung in muslimischen Ländern? Ziemliche einfach: Weil in muslimischen Ländern Christenverfolgung stattfindet (dies übrigens nicht zu knapp, wie ein Blick in den Weltverfolgungsindex zeigt). Ebenso findet bzw. fand Mißbrauch bei den Regensburger Domspatzen stand. Aber niemand wäre so blöd, deswegen zu behaupten, "Regensburger Domspatzen" sei gleichbedeutend mit Mißbrauch, ebenso wie zumindest ich nicht so blöd bin, zu behaupten "Muslimisches Land" sei gleichbedeutend mit Christenverfolgung. Es bedeutet allerdings in vielen Fällen auch Christenverfolgung, und darauf darf, ja muß man hinweisen. Sonst wäre das so, als wüßte man von Mißbrauch bei den Regensburger Domspatzen, entschied sich aber dazu, dies nicht zu thematisieren, weil es ein schlechtes Licht auf alle Domspatzen oder gar alle Katholiken werfen könnte. Um ein Zitat zu bemühen: "Wäre doch Ihrer Meinung nach dann in Ordnung oder?"

Hans hat gesagt…

Habe ich mich falsch ausgedrückt? Sie fragen sich in Ihrem Artikel, mir kommt vor, ingerndwie verwundert, warum die Hinweise von "Panik-Beatrix" (verzeihen Sie, wenn ich Ihre Idee der Namensvergabe kopiere) auf verfolgte Christen als Stimmungmache gegen Muslime bewertertet wird. Auf diese Ihre verwunderte Frage habe ich geantwortet. Ich habe Christenverfolgung nicht abgestritten. ich habe darauf hingewiesen, dass Panik-Beatrix eine Tatsache immer wieder, bei jeder sich bietenden Gelegenheit nutzt, um Stimmung zu machen. Bitte lesen Sie einfach meinen Text nochmal. Sie wundert, wie man auf die Idee kommen kann, dass man die Methode der Panik-Beatrix als Stimmungsmache bezeichnen kann. Ich habe versucht, es Ihnen zu erklären, mit einem Beispiel das mir gerade einfiel, den Domspatzen. Nicht mehr, nicht weniger. Was hält also "hinten und vorne" nicht stand? Die Annahme, Panik-Beatrix betreibe Stimmungsmache oder was? Ist dies so unglaublich?
"ich nicht so blöd bin, zu behaupten "Muslimisches Land" sei gleichbedeutend mit Christenverfolgung." Und Sie meinen, ich bin so blöd, dies von Ihnen anzunehmen, oder warum der Hinweis?

Der Herr Alipius hat gesagt…

@ Hans: Sie verlassen nun den Boden der seriösen Debatte, indem sie in keiner Weise auf meine Antworten auf Ihren Kommentar eingehen, sondern versuchen, die "falsch verstanden/falsch ausgedrückt"- und die "Bitte nochmal lesen"-Karten zu spielen. Ich könnte jetzt exakt dasselbe Spielchen beginnen, und dann säßen wir in einem Jahr noch genau in dem Sandkasten, den wir verdienen.

Weil ich dazu aber keine Lust habe, hier einfach nochmal das, was für Sie wichtig ist und ausreichen sollte: Christen werden von Muslimen verfolgt, nicht nur in einem Land und nicht nur an ungeraden Kalendertagen. Beatrix von Storch weist darauf hin. Ich habe nicht die geringste Ahnung, ob sie dies, wie im Originaltext behauptet und wie von mir beanstandet "gerne" tut. Ich bräuchte zudem eine von Storch'sche Christenverfolgungs-Hinweis-Frequenz und eine Stimmungsmache-Skala bzw müßte wissen, inwieweit die von Storch'sche Christenverfolgungs-Hinweis-Frequenz den Anforderungen der Bednarzschen Stimmungsmache-Skale entspricht. Ich für meinen Teil erkenne keine Stimmungsmache, empfinde dafür aber einen gewissen Ekel, wenn ausgerechnet der Hinweis auf brutalst verfolgte, unterdrückte und immer wieder an der Ausübung ihres Glaubens gehinderte Menschen als Stimmungsmache ausgelegt wird gegen die Gruppe, aus deren Reihen ein nicht unbedeutender Teil der Verfolger und Unterdrücker stammt (Es sei denn, man hält es mit der "Hat nichts mit dem Islam zu tun"-Fraktion, nach deren Meinung ein Muslim offenbar genau in dem Moment aufhört, Muslim zu sein, in dem er einen Christen verfolgt, unterdrückt oder tötet).

Ergo bleibt es bei meiner Anklage: Liane Bednarz hat einen Ratsch am Kappes, wenn sie den Hinweis auf Christenverfolgung durch Muslime als Stimmungsmache abtut. Es steht Ihnen frei, das anders zu sehen.

Hans hat gesagt…

Ja, ich sehe das anders. Und dazu brauche ich keine "Storch'sche Christenverfolgungs-Hinweis-Frequenz und eine Stimmungsmache-Skala". Ihre (Storch's) Aussagen bei allen möglichen Auftritten begründen dies hinreichend.

Sie _macht_ Stimmung gegen Muslime, aber das dürfen Sie auch gerne anders sehen. Ich habe lediglich Ihre _Begründung_ kritisiert. Und dazu brauche ich keine "Storch'sche Christenverfolgungs-Hinweis-Frequenz und eine Stimmungsmache-Skala". Die Aussagen der Dame reichen dafür.

"Ergo: Liane Bednarz hat einen Ratsch am Kappes" Ihre Folgerung, nachdem Sie ja nachgewiesen haben, dass sie nicht Ihrer Meinung ist. Was dann wohl auch mich gilt. Schön, damit ist die Welt wieder zurechtgerückt, Ihre Meinung ist richtig, andere haben was an der Kappe, oder wie Sie es auch immer ausdrücken mögen.

Oder reden wir tatsächlich aneinander vorbei? Meine Frage "habe ich mich falsch ausgedrückt?" war ernst gemeint, ich konnte und kann mit Ihrer ersten Antwort auf meinen Text nicht wirklich was anfangen. Den Boden der seriösen Debatte wollte ich mit der Frage nicht verlassen, respektive ein Eingehen auf Ihren Text damit vermeiden.

Der Herr Alipius hat gesagt…

Möglicherweise reden wir aneinander vorbei, wenn an Aussagen wie "Warum spricht von Storch über Christenverfolgung in muslimischen Ländern? Ziemlich einfach: Weil in muslimischen Ländern Christenverfolgung stattfindet" oder "Ich für meinen Teil erkenne keine Stimmungsmache, empfinde dafür aber einen gewissen Ekel, wenn ausgerechnet der Hinweis auf brutalst verfolgte, unterdrückte und immer wieder an der Ausübung ihres Glaubens gehinderte Menschen als Stimmungsmache ausgelegt wird gegen die Gruppe, aus deren Reihen ein nicht unbedeutender Teil der Verfolger und Unterdrücker stammt (Es sei denn, man hält es mit der "Hat nichts mit dem Islam zu tun"-Fraktion, nach deren Meinung ein Muslim offenbar genau in dem Moment aufhört, Muslim zu sein, in dem er einen Christen verfolgt, unterdrückt oder tötet)" etwas zweideutig ist.

Hans hat gesagt…

Es scheint mir jetzt etwas klarer zu werden. Sie vermuten evtl.,(?) dass ich die Aussage, dass in muslimischen Ländern Christen verfolgt würden, unrichtig oder zweideutig finde. Das ist nicht der fall. Habe ich, meine ich, weder angedeutet noch so geschrieben. Sie sind in Ihrer Antworten jeweils immer ausführlicher auf Christenverfolgung eingegangen, ohne dass ich nachvollziehen konnte warum. Darum auch mein Hinweis, meinen Text nochmals zu lesen. Tut mir leid, wenn ich etwas falsch formuliert habe.
Bitte sagen Sie mir, wo Sie dies herauslesen, ich werde es zurücknehmen oder zumindest zu erklären versuchen.
Mein Anliegen war ein anderes, ich konnte es wohl nicht verständlich machen.

Der Herr Alipius hat gesagt…

Ich glaube nicht, daß Sie den Hinweis auf Christenverfolgung in muslimischen Ländern zweideutig finden. Zumindest konnte ich das aus Ihren Kommentaren nicht herauslesen. Ich glaube aber, daß die Prioritäten verrutschen, wenn man eine Art politischen Unbedenklichkeitsnachweis erbringen muß, bevor man auf die Christenverfolgung in muslimischen Ländern hinweisen darf, ohne sich dem Vorwurf der Stimmungsmache gegen Muslime aussetzen zu müssen. Die Frequenz spielt dabei keine Rolle. Ist der Hinweis auf Christenverfolgung in muslimischen Ländern beim ersten Mal richtig, so stimmt er auch noch beim tausendsten Mal, vorausgesetzt, die Umstände haben sich in der Zwischenzeit nicht gebessert. Daß sie sich nicht gebessert haben, das hat jüngst der aktuelle Weltverfolgungsindex bewiesen. Ein Hinweis auf durch Muslime verfolgte Muslime ist fakultativ aber nicht obligatorisch, wenn das Augenmerk des Kommentierenden oder Berichtenden eben auf den Christen liegt. Zumal dieser Hinweis ja nur den Opferkreis vergrößert (auch Muslime), die Tätergruppe aber identisch läßt (Muslime).

Hans hat gesagt…

Nun gut, dann ist das soweit geklärt.
Sie meinen, B. v. Stroch betreibe keine Stimmungsmache, dann sei Ihnen dies unbenommen. Sie haben es ja auch begründet. Ähnlich Ihrer Bedründung kann ich jetzt ja getrost immer und immer wieder behaupten, Christen seien pädophile Kindermißbraucher usw., was ja tatsächlich so ist, siehe etwa "Domspatzen".
Aber behaupte ich dies bei jeder sich bietenden Gelegenheit? Nein, weil es (meiner Meinung nach) die Sache verkürzt und jegliche andere Eigenschaft von Christen unerwähnt bleibt. Würde ich mich so verhalten, würde ich es selber als Stimmungsmache empfinden. Sie aber nicht, oder Ihre Ansichten sind beliebig.
Wenn sich mir auch noch nicht erschließt, warum gleich jeweils der erste Satz Ihrer Antworten war: "@ hans: Das hält aber vorne und hinten nicht stand." oder "@ Hans: Sie verlassen nun den Boden der seriösen Debatte", so halte ich Ihre Wortwahl für bedenklich. Wenn jemand nicht Ihrer Meinung ist, hat dieser Mensch was an der Waffel. Oder ist "Panik-Liane". Ist dies die vielgerühmte Leitkultur, der sich möglichst alle anzupassen haben? Oder nur Ihre christliche Sicht auf andere Meinung? Ich bin der Meinung, dass derartiges Vokabular nicht dem Miteinander dienlich ist, zu dieser zeit, wo sich erkennbar die Positionen radikalsieren.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin absolut dafür, dass Sie Ihre Meinung sagen dürfen, auch wenn sie mir nicht passt.

Der Herr Alipius hat gesagt…

"Ähnlich Ihrer Bedründung kann ich jetzt ja getrost immer und immer wieder behaupten, Christen seien pädophile Kindermißbraucher usw., was ja tatsächlich so ist, siehe etwa "Domspatzen". "

Nur, daß Christen nicht in ihrer Eigenschaft als Christen Kinder mißbrauchen, sondern in ihrer Eigenschaft als in ihren Trieben fehlgeleitete Menschen. Muslime verfolgen Christen, weil sie die Berechtigung zu dieser Verfolgung aus den Quellen ziehen, die sie erst zu Muslimen machen. Ich sage es gerne nochmal und so oft, wie es nötig ist (auch auf die Gefahr hin, dann wieder irgendwelche ablenkenden Nebelkerzen a la "Leitkultur" oder "christliche Sicht" um die Ohren geworfen zu bekommen): Das hält vorne und hinten nicht stand und steht auch höchstens mit einem Fuß auf dem Boden einer seriösen Debatte.

Hans hat gesagt…

... "Muslime verfolgen Christen, weil sie die Berechtigung zu dieser Verfolgung aus den Quellen ziehen, die sie erst zu Muslimen machen."
Was dann heißt, dass Muslime, welche _keine_ Christenverfolgung betreiben, nicht (richtig) nach ihrem Glauben bzw. dessen Quellen leben?

Ich will die Diskussion nicht weiter in die Länge ziehen. Ich sehe einige Dinge anders, ich habe versucht dies darzustellen. Mehr nicht.

PS: "Leitkultur" und "christliche Sicht" bezogen sich nicht auf das Thema, nein, nur auf Sie selbst. Insofern haben Sie recht mit "ablenkend" vom Thema.